September 18, 2020
Wenn Sie kein Opfer eines Identitätsdiebstahls geworden sind, gehören Sie zu den wenigen Glücklichen, die dem Schrecken entkommen sind. Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als wenn die eigene Identität gestohlen wird. Erstens ist es beleidigend, aber es ist auch schwer zu korrigieren.
Das Hauptziel des Hackers besteht darin, an Ihre persönlichen (und sehr sensiblen) Daten zu gelangen, was letztendlich dazu führt, dass er Ihnen Geld stehlen kann.
Daher erfinden die Hacker ständig neue Wege, um leichtgläubige Dänen dazu zu bringen, auf bösartige Links zu klicken.
Einige der Methoden sind heute in sozialen Medien zu sehen, wobei Facebook die von Cyberkriminellen am häufigsten genutzte Plattform ist. Hier erstellen die Hacker entweder gefälschte Wettbewerbe oder Quizfragen, bei denen sie versuchen, Menschen zur Teilnahme und zum Klicken auf gefälschte Links zu bewegen.
Eine weitere zunehmende Form des Identitätsdiebstahlversuchs sind gefälschte Konten. Die Hacker kopieren legitime Accounts, bei denen der Originalname und das Originalbild verwendet werden, damit das Fake-Profil glaubwürdig erscheint. Von hier aus versuchen sie, Unwissende dazu zu verleiten, schädliche Inhalte zu teilen oder Waren zu verkaufen, von denen sie nichts wissen.
Auch wenn die überwiegende Mehrheit irgendwann Vorkehrungen gegen Identitätsdiebstahl trifft, erleben wir immer noch, dass viele in die Falle tappen und Opfer von Betrug werden.
Deshalb stellen wir Ihnen in diesem Artikel vier gute Tipps vor, wie Sie Identitätsdiebstahl am besten vermeiden können.

Da der Großteil des Identitätsdiebstahls auf Facebook stattfindet, ist dieser Medienkanal der Ausgangspunkt für die folgenden Ratschläge.
Die vier guten Tipps für mehr Sicherheit und damit die Vermeidung von Identitätsdiebstahl auf Facebook bringt IT-Sicherheitsexperte Janus R. Nielsen vom IT-Unternehmen AnyTech365 (aus altomdata.dk):
Sie wissen es vielleicht nicht, aber Ihr Facebook-Profil ist grundsätzlich öffentlich zugänglich. Damit ist gemeint, dass wenn Sie nicht Wenn Sie Ihr Profil privat gemacht haben, sodass nur Ihre Freunde Ihre Fotos, Updates usw. sehen können, hat jeder sofort Zugriff auf Ihre Inhalte und damit auch auf Ihre Privatsphäre.
Je mehr Informationen öffentlich verfügbar sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Profil die Aufmerksamkeit von Hackern auf sich zieht, und desto größer ist das Risiko eines Identitätsdiebstahls.
Es ist auch wichtig darauf hinzuweisen, dass es bei Facebook unterschiedliche Grade von „privaten Accounts“ gibt. Bevor nur Ihre Freunde Ihre Fotos sehen können, gibt es eine private Funktion namens „Freunde von Freunden“.
Diese Funktion ermöglicht es sowohl Ihren eigenen Freunden auf Facebook, Ihre Inhalte zu sehen, als auch Ihre Freunde. Und wie viele davon kennen Sie? Achten Sie daher besonders darauf, was Sie teilen, wenn Sie die Funktion „Freunde von Freunden“ wählen – wir empfehlen Ihnen jedoch die Funktion „Freunde“.
Mit nur wenigen kleinen Anpassungen können Sie die Sicherheit Ihres Facebook-Kontos einfach und schnell deutlich optimieren. Klicken Sie auf „Sicherheit und Anmeldung“ unter dem Pfeil in der oberen rechten Ecke Ihrer Facebook-Seite und dann auf die Schaltfläche „Einstellungen“.
Ob Sie es glauben oder nicht, die Zwei-Faktor-Authentifizierung gibt es auch auf Facebook!
Indem Sie Ihrem Facebook-Konto eine Zwei-Faktor-Authentifizierung hinzufügen, stellen Sie sicher, dass ungebetene Gäste keinen Zugriff auf Ihr persönliches Profil haben, und verhindern so Identitätsdiebstahl.
Was ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung?
Wenn Sie sich mobil anmelden, haben Sie das Handy weiterhin bei sich, von dem aus Sie die Genehmigung im Handumdrehen verwalten können. So einfach können Sie die Sicherheit Ihres Kontos deutlich erhöhen und Identitätsdiebstahl verhindern.
Der Hacker wird mit allen Mitteln versuchen, an Ihre persönlichen Daten zu gelangen. Aus dem gleichen Grund gilt Phishing leider auch als eines der beliebtesten Tools von Cyberkriminellen.
Daher ist es wichtig, dass Sie auf den Social-Media-Plattformen, auf denen Sie sich engagieren, besonders auf verdächtige Links achten, um das Risiko eines Identitätsdiebstahls zu verringern. Phishing äußert sich häufig in Form plötzlicher Nachrichten von Freunden und Bekannten, die verdächtige Links enthalten.
Wenn Sie unsicher sind, ob Sie diese überprüfen sollten oder nicht, können Sie vorteilhafterweise der Person, die Ihnen die Nachricht gesendet hat, eine Nachricht senden und prüfen, ob es sich tatsächlich um sie handelt, die den Link gesendet hat.
Wenn Sie über einen anderen Kommunikationskanal verfügen, über den Sie mit Ihrem Freund/Bekannten Kontakt aufnehmen können, prüfen Sie über diesen, ob der Link legitim ist oder nicht.
Phishing findet auch in Form von Gewinnspielen mit tollen Angeboten statt. Diese stehen oft im Zusammenhang mit Feiertagen und Jubiläen.
Es ist IMMER eine gute Idee, ein sicheres Passwort zu haben, um Identitätsdiebstahl zu vermeiden. Mit einem sicheren Passwort meinen wir nicht Ihr Geburtsdatum oder den Namen Ihres Hundes. Nein, mit einem sicheren Passwort meinen wir ein Passwort, bei dem Sie sowohl Klein- als auch Großbuchstaben, Zahlen und Zeichen verwenden.
Klicken Sie hier für die Anleitung zum ultimativen Passwort
Bedenken Sie jedoch, dass Ihr Facebook-Konto mit einer E-Mail-Adresse verknüpft ist, die ebenfalls durch ein Passwort geschützt ist. Auch dieses Passwort muss sicher sein, und wir empfehlen Ihnen dringend, grundsätzlich nicht dasselbe Passwort in verschiedenen Kontexten zu verwenden. Wenn dies der Fall ist und der Hacker zuerst an das Passwort gelangt, ist das Rennen vorbei.
Der IT-Sicherheitsexperte Janus R. Nielsen empfiehlt außerdem, Ihr Passwort alle 3 bis 4 Monate zu ändern, da dies die Arbeit des Hackers erschwert.
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